Ergebnisse der Mitgliederversammlung 2021

Freitag, 5. November 2021

Die Zukunft fest im Blick –
Prof. Dr. Peter Nitschke als Vorsitzender der DGEPD bestätigt

Im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens (DGEPD) haben deren Mitglieder einstimmig den bisherigen Vorsitzenden Prof. Dr. Peter Nitschke im Amt bestätigt. Für den nun ausscheidenden Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll (TU Chemnitz) rückt Univ.-Prof.´in Dr. habil. Eva Odzuck (FAU Erlangen-Nürnberg) nach. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde Dr. Martin Schwarz, der für zwei weitere Jahre als Sekretär der Gesellschaft fungiert.

Die DGEPD besteht seit 1989. Dank ihrer interdisziplinären Prägung – neben der Politikwissenschaft sind u.a. auch die Disziplinen Philosophie, Ökonomie, Staatsrecht, Geschichtswissenschaften und Staatsrecht adressiert – will die Gesellschaft tragfähige Zugänge zu den Grundfragen des politischen Handelns anbieten und Antworten auf aktuelle politische Fragestellungen geben.

Peter Nitschke, der nun seine zweite Amtszeit antritt, sieht die Gesellschaft bei ihrem Bemühen, neue Wege zum Verständnis der politischen Praxis zu erschließen, auf einem guten Weg. Dazu trägt aus seiner Sicht bei, dass die DGEPD eine neue Homepage (www.dgepd.de) an den Start gebracht hat, seit Juli 2021 die aktuelle Ausgabe des Jahrbuchs des Politischen Denkens (Bd. 29) vorliegt und der Band 30 gerade in Druck gegangen ist. Im kommenden Jahr bestehe zudem die Hoffnung, nach zwei Jahren pandemiebedingter Abstinenz die Mitglieder auf den Veranstaltungen der DGEPD auch in Präsenz begrüßen zu können.

Mit Eva Odzuck zieht eine Nachwuchswissenschaftlerin in den Vorstand ein, die gerade erfolgreich ihre Habilitation an der FAU Erlangen-Nürnberg verteidigt hat. Nitschke und Odzuck wollen die DGEPD organisatorisch verjüngen, deren Internationalisierung vorantreiben und die Gesellschaft breiter aufstellen. Ein erster Schritt dazu ist die Neubestellung des Beirates der DGEPD, dem künftig international ausgewiesenen Koryphäen wie Luca Basso (Padua), Annabel Brett (Cambridge), John Dunn (Cambridge), Otfried Höffe (Tübingen), Christine Lubkoll (Erlangen-Nürnberg), Quentin Skinner (London) und Barbara Zehnpfennig (Passau) angehören.

„Wir wollen national wie international sichtbar sein, wir wollen das Verständnis für die Politik stärken und wir wollen dem akademischen Nachwuchs eine Plattform anbieten, die sich seit über 30 Jahren bewährt hat“, so Peter Nitschke zum Abschluss der Versammlung.